Die Brannenburger Vizemeister: Severin Enzinger, Hans Keim, Sebastian Mayer, Peter Schröcker, René Mahler, Helmut Enzinger, Helmut Frisch (von links)

Berichte Tischtennis

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Finale Furioso

Mega-spannendes Spiel um die Meisterschaft
Beste Laune nach dem Spiel bei Rosenheimern (in Rot) und Brannenburgern.
Um Haaresbreite hat die Herrenmannschaft des TSV Brannenburg in dieser Saison die Meisterschaft in der Bezirksklasse D für 4-er Mannschaften verfehlt.

Am letzten Spieltag trafen der Tabellenführer TTV Rosenheim und sein Verfolger, der TSV Brannenburg, in der Brannenburger MFC-Turnhalle aufeinander. Nur ein einziger Punkt trennte die beiden Mannschaften aus der Kreisstadt und aus dem Inntal: Ganze zwei Minuspunkte hatten die Brannenburger auf dem Konto, Rosenheim allerdings noch einen weniger. Ein Sieg wäre für den TSV nötig gewesen, denn der Gegner konnte das bessere Satzverhältnis aufweisen.

Leicht favorisiert war der Gast, aber die Heimmannschaft konnte mit einer starken Aufstellung in diese Partie gehen (was im Verlauf der Saison leider nicht immer der Fall war).

Es begann aber nicht gut für die Brannenburger, und nach dem Verlust beider Eingangsdoppel schien die Meisterschaft schon in weite Ferne gerückt. Besonders bitter: Für Brannenburgs Spitzendoppel Keim/Frisch war es die allererste Niederlage in dieser Saison.

Von Beginn an einem Zwei-Punkte-Rückstand nachzulaufen war natürlich eine schwere Bürde für das Heimteam, das aber nie aufgab und sich im Verlauf des Spiels wieder herankämpfte. Sebastian Mayer, der vom TuS Bad Aibling wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt war, schaffte schließlich den Ausgleich zum 4:4. Helmut Frisch, der erfahrenste Brannenburger Spieler, hätte das Team auf die Siegerstraße bringen können, aber nach zwei souverän gewonnen Sätzen riss der Faden komplett und er verlor sein Spiel.

Am Ende eines spannenden Abends stand mit dem Endergebnis von 7:7 schließlich ein absolut gerechtes Unentschieden gegen einen starken Gegner fest – und Platz 2 in der Abschlusstabelle.

Ob dieser zweite Platz für den Aufstieg genügt, das wird am grünen Tisch entschieden, denn nach der großen Reform der Tischtenniskreise (mehrere Kreise wurden zu einem Großkreis zusammengelegt) stehen die Aufstiegsmodalitäten noch nicht fest.